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16.9.2007

Generationen -das Haus- und die POLITIK


Viele nehmen für sich in Anspruch die politische Triebfeder der Generationenpolitik schlecht hin zu sein. Frau Bärbel Schader, die Frontfrau der CDU, läßt keine Gelegenhaut aus, um sich dieses Thema als alleinige Macht anzuheften. Wie aber sieht die alltägliche Politik in diesem Feld tatsächlich aus und welche Wege werden beschlossen?


Die Generationen sind entdeckt – so auch in Bürstadt. Große Aktivitäten an runden Tischen, in Foren oder den entsprechenden Ausschüssen lassen darauf schließen. Die CDU entdeckt plötzlich die Senioren und berät endlich, was eigentlich schon seit Jahren hätte angepackt werden müssen. Wohnen, Verkehr und Kommunikation sind die Schlagworte hinter denen sich die alltäglichen Bedürfnisse unserer Mitmenschen verbergen. Im Bereich „Wohnen“ hat sich Bürstadt neben den Entwicklungen privater Eigenheime immer der Unterstützung im sozialen Wohnungsbau der gemeinnützigen Baugenossenschaft und im Bereich des pflegenden und betreuten Wohnens der „Caritas“ bedient. Hier wird sich auch in Zukunft wenig ändern. Im Bereich Verkehr und Infrastruktur scheint es so, dass der unermüdliche Einsatz der Verantwortlichen die angestrebten Verbesserungen ergibt. Richtig ist jedoch, dass nur die Fehler der Vergangenheit bereinigt werden. So der Verkehr in der Innenstadt, der die Nutzung des verkehrsberuhigten Bereichs für viele Nutzer zur täglichen Gefahr werden lässt, weil der fußläufige Verkehr größtenteils nur noch über die Fahrbahn erfolgen kann. Ein Zustand der geändert werden müsste. Ähnlich die Situation bei der verkehrlichen Ausstattung, dem Citybus. Als völlig unzureichend muss der innerstädtische ÖPNV bezeichnet werden, den allerdings die CDU in ihrem Angebot in der Vergangenheit schmälerte und sich jetzt gerne als Retter der Betroffenen aufspielen möchte. Bürstadt braucht nach Meinung der SPD einen kontinuierlich getakteten ÖPNV für alle Stadtteile und –bereiche insbesondere „EKZ Bibliser Pfad“, Riedrode und auch die Innenstadt mit allen Apotheken und Ärzten, den ganzen Tag ohne Mittagspause. Im Bereich der Kommunikation sollten die Bemühungen für Senioren deutlich verstärkt werden. Nicht das gute Angebot des Bürgerbüros und die vielen Broschüren sind hier gefragt, sondern die telefonische „Hotline“ für Alle die Hilfe brauchen, rund um die Uhr. Die Verwaltung sollte für die Bürgerinnen und Bürger da sein und nicht umgekehrt. Wie die CDU jedoch diese Politik versteht ist an den Vorschlägen zur Verwaltungsstelle in Bobstadt erkennbar. Keine elektronische Vernetzung mit täglichem Ansprechpartner, sondern Kürzung der Präsenz bis auf einen halben Tag in der Woche. Diese Politik ist das falsche Signal für das so genannte Generationenengagement. Entweder hat die CDU die Zeichen der Zeit nicht wirklich erkannt oder die ganzen Aktionen um die Generationen und um eine familienfreundliche Stadt sind nur Scheingefechte zur Selbstdarstellung für kommende Wahlen.


 

 
   

 

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