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Bürstadt


 

 

1.10.2007

Die Sonne kommt so oder so


Ablehnung des SPD-Antrages zur Ausrichtung der Dächer Richtung Süden und die textliche Festsetzung der Nutzung von Solaranlagen für den B-Plan "Sonneneck II". Wer dies ablehnt, braucht auch keinen Wettbewerb "Entente Solar" zur Aufwertung und Bewerbung der Stadt Bürstadt über die Grenzen hinaus.


Die Wissenschaft mahnt seit Jahrzenten, dass alleine der Mensch für die eskalierenden Veränderungen unseres Weltklimas verantwortlich ist. Viele Komponenten können dafür in Betracht gezogen werden, wie sich die Sonneneinstrahlung, das Ozon-Loch und die Abschmelzung der Pole verändert. Diese Klimaveränderungen sind jedoch nicht überall so spürbar, dass auch ein Jeder erkennt, dass etwas passieren muss. Auf der anderen Seite sind unsere fossilen Brennstoffe endlich, d.h. irgendwann ausgebeutet und die Menschen müssen auf andere nachwachsende oder alternative Energien umsteigen. Was also bleibt ist der Gedanke, was bereits heute geschehen kann und was der einzelne ohne Probleme umsetzt. In Bürstadt wurde durch Investoren das weltgrößte Solardach auf Lagerhallen möglich und auch der Einzug in das Ranking der „Solarbundesliga“. Ebenso soll jetzt durch die B-Plan-Änderung im „Sonneneck I“ eine weiteres Novum geschaffen werden, die viertgrößte Solaranlage an einer Lärmschutzwand. Und außerdem entsteht parallel zur Sonnenverwendung der Bau einer Biogas-Anlage unter Einbindung der heimischen Landwirtschaft und dem Einsatz sogenannter „nawaRo’s“ nachwachsender Rohstoffe. Ein Weg in die richtige Richtung, ein langer Weg, der gerade erst betreten wurde. Dennoch bleibt der Weg steinig und nicht alles wird dem Beitrag eines Gegensteuerns der Klimaveränderung unterworfen. Mit dem Neubaugebiet „Sonneneck II“ bestand die Möglichkeit die Verwendung solartechnischer Einrichtungen in den textlichen Festsetzungen des B-Plans vorzuschreiben und zudem die Dachneigung in Süd-Richtung ausrichten zu lassen. CDU und FDP konnten sich nicht für diesen Antrag der SPD erweichen und lehnten eine entsprechende Festlegung ab. Eine Chance vertan, gerade hier die ersten Erfahrungen im Bereich der baulichen Veränderungen mitzugehen. Mit der Argumentation einer schwierigeren Vermarktung solcher Grundstücke erhofft sich die CDU nun die Einsicht der einzelnen Bauherrn für einen Beitrag zur Sicherung des Weltklimas. Nichts desto Trotz, wird die Stadt Bürstadt versuchen in den nächsten Wochen und Monaten mit dem Slogan einer Sonnenstadt zu punkten und eine Kampagne „Entente Solar“ ins Leben zu rufen. Was nicht passt wie eben passend gemacht und da zählt eben nicht mehr das Geschwätz von gestern. Die Sonne kommt, so oder so.
 

 
   

 

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