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28.12.2007

FÜR MINDESTLOHN UND GUTE ARBEIT


Millionen Bürgerinnen und Bürger arbeiten in unserem Land für Armutslöhne. Immer mehr Menschen sind auf zusätzliches Arbeitslosengeld II angewiesen, obwohl sie Vollzeit arbeiten. Deshalb fordert die SPD flächendeckende Mindestlöhne, die ein Leben in Würde ohne zusätzliche staatliche Hilfe ermöglichen.


Zuletzt hat die SPD gegen den Widerstand von CDU/CSU einen Mindestlohn für Briefzusteller durchgesetzt.
Aber in vielen Bereichen werden noch immer Armutslöhne gezahlt.

> Gibt es keinen Mindestlohn, sind ungleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen Unternehmen, die Tariflöhne zahlen, und ihrer Billiglohn-Konkurrenz die Folge. Damit sind zahlreiche ordentlich bezahlte Arbeitsplätze in Gefahr.
> Gleichzeitig werden auch die deutschen Steuerzahler belastet, da Löhne, die nicht zur Finanzierung des Existenzminimums reichen, letztlich durch staatliches Arbeitslosengeld II aufgestockt werden müssen. Das heißt: Alle Bürgerinnen und Bürger müssen dafür zahlen, dass Firmen mit Armutslöhnen Gewinne machen können.
> Zunehmend werden in Betrieben billigere Leiharbeiter eingesetzt, um Stammbelegschaft zu ersetzen. In manchen Unternehmen bestehen mittlerweile bis zu 50% der Belegschaften aus Leiharbeitern, die deutlich unter Branchentarif entlohnt werden.
Deshalb: Nach entsprechender Anlernzeit muss das Prinzip gelten „gleicher Lohn am gleichen Arbeitsplatz".

Darum steht die SPD für Mindestlöhne.

- Mindestlöhne sind ein Gebot der Gerechtigkeit. Wer den ganzen Tag arbeitet, muss sich und seine Familie von dem erarbeiteten Lohn auch ernähren können.

- Mindestlöhne sind ein Gebot der Würde der Arbeit. Harte Arbeit muss gerecht entlohnt werden.

- Mindestlöhne sind ein Gebot der ökonomischen Vernunft. Lohndrückerei schwächt die Kaufkraft der Menschen und gefährdet damit die gute Konjunktur.

- Mindestlöhne sind ein Gebot des fairen Wettbewerbs. Wir wollen Wettbewerb über Produktivität und Qualität der Leistung, nicht über Lohndumping. Faire Bedingungen für alle – das ist soziale Marktwirtschaft.

Unsere Forderung: Die Blockade von Roland Koch und seiner CDU gegen Mindestlöhne muss ein Ende haben. Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Appell für menschenwürdige Löhne.

Die Zeit ist reif

GERECHTER LOHN FÜR GUTE ARBEIT

Wir wollen gerechte Löhne für gute Arbeit. Menschen, die einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachgehen, müssen von ihrer Arbeit auch menschenwürdig leben können. Mindestlöhne müssen auch in der Leiharbeitsbranche gelten. Leiharbeitsbetriebe müssen durch die Aufnahme in das Entsendegesetz an den Mindestlohn gebunden werden. Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeiter müssen den Stammbeschäftigten tariflich mindestens gleichgestellt werden.
Sittenwidrige Löhne müssen nach oben z.B. im Management und nach unten durch Mindestlöhne begrenzt werden.
Wir fordern die künftige Hessische Landesregierung auf, eine entsprechende Initiative im Bundesrat einzubringen.


Auch in Hessen ist es höchste Zeit:

- für gerechten Lohn und gute Arbeit,
- für soziale Sicherheit und Mindestlöhne!


Jeder kann mithelfen. Anbei die Unterschriftenliste zum herunterladen, unterschreiben, weitergeben und versenden.

Unterschriftenliste Mindestlohn

 

 
   

 

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