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1.4.2009

Heimat erhalten - Zukunft gestalten - was ist geblieben?


Was ist von den Zielen geblieben? Was wird gelebt? Wen interessiert das überhaupt?


„Heimat erhalten
Zukunft gestalten“
unter dieses Motto stellte die CDU ihre damalige Wahlkampagne. Was ist davon übrig geblieben?

Im Bezug auf die Entwicklungen weiterer Einkaufsmöglichkeiten – nichts – mit Ausnahme sogenannter Vergnügungsstätten, was immer auch darunter zu verstehen ist. Die Mehrheitsfraktion hat ein gespaltenes Verhältnis zu klaren städtebaulichen Weiterentwicklungen, wie z.B. den Ausbau des vorhandenen Sportgeländes zu einem zukunftsfähigen Sportpark, wohnortnahen Einkaufsmöglichkeiten im Bereich „Ost“ und den dazu notwendigen infrastrukturellen Veränderungen bei der Zufahrt nach Bürstadt aus Lorsch kommend. Es fehlen langfristige Planungen, ehrgeizige Ziele, die es wert sind, sukzessive verfolgt und umgesetzt zu werden. Es darf eigentlich nicht sein, dass immer wieder Investoren die Taktfrequenz baulicher Maßnahmen vorgeben und die Verwaltung hetzt hinterher, ohne wirklich entsprechenden Einfluss zu nehmen zu können bzw. diese mit langfristigen Entwicklungsvorstellungen abgleichen könnte. Keine Gestaltung der Zukunft oder was sonst noch versprochen wurde.

Im aktuellen Diskurs stand die Bauvoranfrage für die Ansiedlung weiterer Spielhallen in Bürstadt. Konnte Gott-sei-Dank auf Antrag der SPD noch rechtzeitig der B-Plan „in den Lächnern“ angepasst und Vergnügungsstätten hier ausgeklammert werden, gelingt dies gegen die Stimmen von CDU und FDP im Bereich Mainstraße (ehem. Penny) nicht mehr. Hier wird ganz fadenscheinig der nahegelegene B-Plan im „Bibliser Pfad“, allerdings ganz hinten an der Bahnlinie, für die Errichtung einer sogenannten Vergnügungsstätte (auch Spielhalle) herangezogen, um auch dem Eigentümer dieser jetzt leerstehenden Immobilie, allerdings im direkten Einfahrtsbereich Bürstadt Nord, die Vermietung als Spielhalle zu genehmigen. Dieses Verhalten können nur wenige verstehen. Ganz ausgeblendet wird bei Genehmigung solcher Etablissements die Wirkung auf Suchtgefährdete, die ja wohl da sein müssen, um den Betreibern die Kassen zu füllen. Ein sozialpolitisches Verantwortungsgefühl für Süchtige, Kranke, Abhängige, labile Menschen insgesamt wird von der Mehrheitsfraktion nicht wahrgenommen und ganz gezielt negiert. Was für eine Politik? Für den Menschen in der Kommune bestimmt nicht. Grundsätzlich ändern kann dies auch nur der Wähler insgesamt und sonst niemand.

 

 
   

 

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