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7.4.2009

Quo vadis CDU – GMA Gutachten legt falsche Politik offen


10 Jahre falsche städtebauliche Entwicklungen für Bürstadt, werden jetzt per Gutachten unterstrichen.


Ende März 2009 wurde das neueste, von der Stadt in Auftrag gegebene, GMA-Gutachten, für die Beurteilung städtebaulicher Entwicklung vorgestellt. Vermutlich haben die Bürstadt-Macher vor Auftragsvergabe noch geglaubt oder zumindest gehofft, dass ihre Vorstellungen städtebaulicher Fortschritte irgendwie in Einklang mit der Realität zu bringen sind. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Klar und unmissverständlich wurden die Stärken und Schwächen Bürstadt’s deutlich gemacht und die Feststellungen für eine Aufwertung der Innenstadt und einer wohnortnahen Versorgung für den Bereich Ost dargelegt. Die hier gemachten Ergebnisse haben nichts, aber auch gar nichts, mit den seit Jahren von der CDU durchgesetzten städtebaulichen Entwicklungen zu tun. Das Gutachten geht davon aus, dass Bürstadt’s Innenstadt nur dann lebensfähig ist, wenn Bereiche geschaffen werden, die zum flanieren oder verweilen einladen. Also eine Steigerung der Wohn- und Lebensqualität zur Innenstadtbelebung beinhalten, wie es die SPD seit Jahren fordert. Damit verbunden ist selbstverständlich die verkehrliche Steuerung mit einer gegenläufigen Wilhelminenstrasse und einem echten autofreien Bereich.
Die jetzt wieder vorstellig werdenden Unterstützer einer Fußgängerzone aus den Reihen der CDU, wie z.B. Bürgermeister Haag oder erster Stadtrat Wiedemann sollten viel eher erklären, warum sie damals im Magistrat nicht für eine autofreie Zone sondern für den Ausbau zur heutigen Situation gestimmt haben. Vermutlich ist das „Politik“, die sich nicht sofort jedem erschließt.

Ähnlich verhält es sich bei der Betrachtung einer wohnortnahen Möglichkeit der Grundversorgung im Bereich „Ost“. Seit Jahren fordert die SPD genau dies, weil im gesamten östlichen Bereich der Stadt Bürstadt keine Einkaufsmöglichkeiten geboten sind. Alle Forderungen wurden bisher negiert und selbst eine Bauvoranfrage eines Investors für ein Einkaufszentrum in der Forsthausstrasse wurde von der CDU in Fraktion und Magistrat vor Jahren abgelehnt. Mittlerweile scheint jedoch auch hier die Erkenntnis gereift zu sein, dass eine wohnortnahe Grundversorgung angebracht ist, ist sich jedoch über den Standtort völlig uneins. Hierbei wird sogar das gesamte Sportareal von der CDU in Frage gestellt, obwohl alle Vereine sich gegen eine Verlagerung aussprechen. Diese Diskussionen entstehen doch nur, weil Bürstadt keine Gesamtentwicklungsplanung inkl. Sportstättenplanung vorzuweisen hat und Investoren gerne bestimmen möchten wo sie die besten Entwicklungsmöglichkeiten für sich sehen. Städteplanung ist Sache der Kommune und nicht von Investoren.
Auch das Gutachten kommt letztendlich zum Ergebnis, dass die beste Entwicklung einer wohnortnahen Grundversorgung „Ost“ im Bereich der Forsthausstrasse zu suchen ist. Auch hier eine Bestätigung der SPD Politik, die allerdings bisher als oppositionelles Geschwafel verhallte. Mal sehen was jetzt wird.

Schade, dass die SPD mit ihren Forderungen zur Innenstadt und zur wohnortnahen Grundversorgung recht behielt, was jetzt auch gutachterlich festgestellt wurde.

Schade , dass viele Jahre der Entwicklung verschlafen wurden, weil Mehrheiten keine Fehler begehen.

Schade, dass somit nicht der Mensch im Mittelpunkt des politischen Interesses steht.

 

 
   

 

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