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14.9.2011

Personalien und die BGE


Verantwortung, Personalplanung oder Gleichgltigkeit ?

Was nun Herr Haag?


In letzter Sitzung der Bürstädter Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (BGE) wurden, neben dem normalen Tagesgeschäft, auch starke Personalveränderungen in der Leitung der Geschäftsführung und Aufsichtsrat vorgenommen.
Der stellvertretende Geschäftsführer hat wegen seines Arbeitsplatzwechsels nach Lampertheim selbstverständlich sein Amt aufgegeben.
Überraschend war dann allerdings die Ankündigung, dass auch der bisherige Geschäftsführer sein Amt niederlegen wird und dies mit einer nicht mehr kompensierbaren Doppelbelastung begründete. Die Fortsetzung jahrelanger, erfolgreicher Arbeit des bisherigen Geschäftsführers zusammen mit der Arbeitsfelderweiterung „Wirtschaftsförderung“, war daher die Idee der SPD bereits im Vorfeld. Es sollte der Verwaltungsbereich „Liegenschaftsamt“ neu besetzt werden. Die BGE hätte damit ihr eigenes Personal und auch die Arbeit der Wirtschaftsförderung vor Ort, wäre aus dem städtischen Haushalt augegliedert.

Nicht ganz so, die Ideen der verantwortlich tätigen Personen, allen voran Bgm. Haag. Zwar soll auch die BGE prüfen, wie eine Wirtschaftsförderung integriert werden kann. Die personellen Entscheidungen sind allerdings schwer nachvollziehbar, wenn nicht sogar fragwürdig. Haag gibt den Aufsichtratsvorsitz plötzlich an den ersten Stadtrat ab und läßt sich zum neuen Geschäftsführer wählen. Sein Stellvertreter wird der stellvertretende Finanzleiter. Der vorgenannten Doppelbelastung zwischen Liegenschaftsamt und Geschäftsführung scheint damit erstmal abgeholfen. Haag macht das, wie auch immer, nebenher zu seinen sonstigen, vielfältigen Bürgermeisteraufgaben und versucht zu improvisieren und zu delegieren.

Das ist vermutlich modernste Personalpolitik gepaart mit Verantwortung für Amt und Mandat sowie der Leitung eines bedeutsamen und wichtigen kommunalen Unternehmens. Der Gipfel der Unverfrorenheit besteht eigentlich darin, dass diese Personalbelastungen dem alten Aufsichtsratsvorsitzenden und Verwaltungsstellenleiters (Bürgermeister) bereits 2008 schriftlich mitgeteilt wurden.

Wir halten diesen Vorgang zum Einen für ein glattes Fehlverhalten und einem Dientsvergehen gegenüber Personal und Parlament, zum Anderen für eine schwerwiegende Pflichtverletzung wegen der Nichtinformation des Aufsichtsrates durch den Vorsitzenden.

Es wird Zeit, dass innerhalb der Verwaltung Änderungen stattfinden. Ein Abnicken der Mehrheitsfraktionen (CDU + FDP) aller Vorlagen sollte ein Ende haben. Erst dann zeigt sich, wer zum Wohle der Stadt Bürstadt handelt, sein Personal ernst nimmt und den Belangen der Bevölkerung Rechnung trägt.

 

 
   

 

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